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Erziehung und Bildung

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Integration im Kindergarten

Jedes Kind mit Behinderung im Kindergartenalter hat genau wie jedes Kind ohne Behinderung einen Anspruch auf einen Kindergartenplatz.

In Hessen können Eltern ihr Kind mit Behinderung in einem Kindergarten im Wohnumfeld anmelden oder bei der Kommune nach einem geeigneten Kindergartenplatz für ihr Kind fragen.

In einigen Kindergärten gibt es auch weiterhin integrative Gruppen mit bis zu fünf Kindern mit Behinderung oder auch Regelkindergärten, die mehrere Integrationsplätze anbieten.

Das Jugendamt und das Sozialamt der Stadt oder des Kreises bieten den Eltern Beratung bei der Suche nach einem geeigneten möglichst nahen Kindergartenplatz im Wohnumfeld der Familie an.

Der Träger des Kindergartens stellt beim örtlichen Sozialhilfeträger (Sozialamt der Stadt oder des Kreises) einen Antrag, um einen Zuschuss für die Kosten des Platzes zu erhalten. Er muss das Personal in der Gruppe aufstocken und die Gruppenstärke senken, damit die Integration des Kindes mit Behinderung sichergestellt werden kann.

Sollte es erforderlich sein, so ist vor der Aufnahme des Kindes die Durchführung von Therapien mit dem Träger des Kindergartens und dem zuständigen Sozialamt zu klären.

Grundlage dieser Regelung zur Integration von Kindern mit Behinderung in Tageseinrichtungen ist die Rahmenvereinbarung „Integrationsplatz“. Die Rahmenvereinbarung ist ein Vertrag zwischen den kommunalen Spitzenverbänden, der Liga der Freien Wohlfahrtspflege und dem Landeswohlfahrtsverband Hessen (ehemaliger Kostenträger).

Nähere Auskünfte erhalten Sie bei den Jugend- und Sozialämtern der kreisfreien Städte und Landkreise.

Querverweise und Links:

  • Ansprechpartner/innen:
    • Jugendämter <Adressen>
    • Sozialämter <Adressen>
    • Kreisfreie Städte und Landkreise <Adressen>