Unterportal mitdabei- Warum barrierefreie Websites?
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Barrierefreies Internet
Warum macht man überhaupt eine Website?
Man möchte Menschen erreichen, informieren, unterstützen und zu Handlungen bewegen. Klar, dass man bei der Erreichbarkeit der eigenen Information den Besucherinnen und Besuchern möglichst keine Barrieren in den Weg stellen möchte. Gerade das passiert aber häufig. Und es betrifft nicht nur die Menschen mit Behinderungen, für die das Thema der barrierefreien Websites ursprünglich aufgebracht wurde. In große Konzernen zum Beispiel ist aus Sicherheitsgründen der Zugriff auf bestimmte Seiteninhalte und Funktionen oft ausgeschlossen. Und durch unterschiedliche Bildschirmgrößen und -auflösungen werden von Websites entweder Informationen abgeschnitten oder die Schrift ist so klein, dass man sie kaum lesen kann.
Glücklicherweise gibt es Standards und Richtlinien, die eine Informationsvermittlung für die unterschiedlichen Ein- und Ausgabegeräte sicherstellt, soweit diese Geräte und Software sich ebenfalls an die weltweit gültigen Richtlinien halten. Diese Richtlinien sorgen auch für die Zukunftssicherheit der Programmierung, da sie bei zukünftigen Generationen von Browsern ihre Gültigkeit behalten. In Deutschland heißt diese Verordnung BITV – Barrierefreie Informationstechnik Verordnung. Websites, die die Kriterien der Priorität 1 dieser Standards erfüllen gelten als barrierefrei.
Seit Ende 2005 sind Behörden des Bundes verpflichtet, ihre Internetauftritte BITV-konform umzusetzen. Auf Länder- und Kommunalebene gibt es unterschiedliche Vorgaben, die sich alle an der BITV orientieren.
Wem nützen barrierefreie Websites?